Seid gegrüßt.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich mein Leben in verschiedene Kapitel teilt, die jeweils eine bestimmte Überschrift haben, oder besser, die eine bestimmte Schlüsselqualifikation erfordern. Die Überschrift meines derzeitigen Lebenskapitels heißt eindeutig "Warten".
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Sonntag, 10. Januar 2016
Donnerstag, 7. Januar 2016
Winterdienst
Seid gegrüßt.
Jedes Jahr im Winter wird Berlin kalt erwischt, mal früher, mal später. Der geübte Berliner weiß, was es bedeutet, wenn der Wetterbericht den ersten Schnee ankündigt, der dann auch noch liegen bleibt. Zwar betonen BSR, BVG und die Bahn, dass man sich vorbereitet habe, aber sobald der Tag X da ist, geht plötzlich gar nichts mehr.
Jedes Jahr im Winter wird Berlin kalt erwischt, mal früher, mal später. Der geübte Berliner weiß, was es bedeutet, wenn der Wetterbericht den ersten Schnee ankündigt, der dann auch noch liegen bleibt. Zwar betonen BSR, BVG und die Bahn, dass man sich vorbereitet habe, aber sobald der Tag X da ist, geht plötzlich gar nichts mehr.
Dienstag, 5. Januar 2016
Eine Frage des guten Geschmacks
Seid gegrüßt.
Ich finde es sehr spannend, wie sich der Geschmack im Laufe des Lebens ändert. Damit meine ich nicht nur die kulinarischen Vorlieben, obgleich die Veränderungen darin mitunter sehr gravierend sind, sondern auch die modischen Vorlieben und so weiter. Und manchmal frage ich mich, inwiefern diese Geschmacksänderungen nicht einfach von außen übernommen als von innen an uns herangetragen werden.
Ich finde es sehr spannend, wie sich der Geschmack im Laufe des Lebens ändert. Damit meine ich nicht nur die kulinarischen Vorlieben, obgleich die Veränderungen darin mitunter sehr gravierend sind, sondern auch die modischen Vorlieben und so weiter. Und manchmal frage ich mich, inwiefern diese Geschmacksänderungen nicht einfach von außen übernommen als von innen an uns herangetragen werden.
Montag, 28. Dezember 2015
Gestrudelt, nicht gerührt
Seid gegrüßt.
Und, habt ihr alle die Feiertagsvöllerei gut überstanden? Ich hoffe doch mal ja. Einige dürfen sich nun wieder dem Ernst des Lebens stellen, vorrübergehend zumindest. Hier ist jetzt auch wieder ein wenig Ruhe eingekehrt und wir nutzen die Zeit, um uns auf den Jahreswechsel vorzubereiten.
Und, habt ihr alle die Feiertagsvöllerei gut überstanden? Ich hoffe doch mal ja. Einige dürfen sich nun wieder dem Ernst des Lebens stellen, vorrübergehend zumindest. Hier ist jetzt auch wieder ein wenig Ruhe eingekehrt und wir nutzen die Zeit, um uns auf den Jahreswechsel vorzubereiten.
Dienstag, 1. Dezember 2015
Von Extremen und Problemen
Seid gegrüßt.
Möglicherweise erinnert sich der ein oder andere an so manche Mathelektionen aus den unteren Schulklassen, obwohl man sie im täglichen Leben kaum benötigt. Ich gehe mal davon aus, dass das an seltsam dämlichen Namensgebungen oder schlicht der Tatsache liegt, dass man sehr ausgiebig mit diesen völlig uninteressanten Dingen gequält wurde. Etwas, was ich nie vergessen werde, ist die Bildung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen oder des größten gemeinsamen Teilers. Oder Grenzwertberechnungen. Oder die xte Ableitung von Schnubbeldibubb. Ihr wisst schon, Probleme, die der Ottonormalschüler ohne den Mathelehrer nie gehabt hätte.
Möglicherweise erinnert sich der ein oder andere an so manche Mathelektionen aus den unteren Schulklassen, obwohl man sie im täglichen Leben kaum benötigt. Ich gehe mal davon aus, dass das an seltsam dämlichen Namensgebungen oder schlicht der Tatsache liegt, dass man sehr ausgiebig mit diesen völlig uninteressanten Dingen gequält wurde. Etwas, was ich nie vergessen werde, ist die Bildung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen oder des größten gemeinsamen Teilers. Oder Grenzwertberechnungen. Oder die xte Ableitung von Schnubbeldibubb. Ihr wisst schon, Probleme, die der Ottonormalschüler ohne den Mathelehrer nie gehabt hätte.
Samstag, 21. November 2015
Wegwerfgesellschaft
Seid gegrüßt.
Eine interessante Frage, die immer mal wieder aufkommt, ist, inwiefern die Ernährungsweise eine zwischenmenschliche Beziehung beeinflusst. Zur Hintergrundinfo: Dieser Haushalt isst gemischt, also meine Person eher ohne Tier und das Lieblingskrümelmonster eher mit Tier. Vor dem geistigen Auge vieler tauchen dann nämlich immer solche Abstrusitäten wie getrenntes Geschirr oder zwei Messersätze, neutrale Küchenzonen und "Fleisch verboten" - Schilder auf.
Eine interessante Frage, die immer mal wieder aufkommt, ist, inwiefern die Ernährungsweise eine zwischenmenschliche Beziehung beeinflusst. Zur Hintergrundinfo: Dieser Haushalt isst gemischt, also meine Person eher ohne Tier und das Lieblingskrümelmonster eher mit Tier. Vor dem geistigen Auge vieler tauchen dann nämlich immer solche Abstrusitäten wie getrenntes Geschirr oder zwei Messersätze, neutrale Küchenzonen und "Fleisch verboten" - Schilder auf.
Samstag, 14. November 2015
Unter Druck
Seid gegrüßt.
Unter Abgabedruck ist man am besten, heißt es. Das kann ich bestätigen. Es fällt einem nichts ein, bis es kurz vor knapp ist und dann muss alles holterdipolter gehen, damit man auch rechtzeitig fertig wird. Und jedesmal sage ich mir hinterher: Wozu der ganze Stress? Warum kann ich nicht einmal eher in die Gänge kommen?
Unter Abgabedruck ist man am besten, heißt es. Das kann ich bestätigen. Es fällt einem nichts ein, bis es kurz vor knapp ist und dann muss alles holterdipolter gehen, damit man auch rechtzeitig fertig wird. Und jedesmal sage ich mir hinterher: Wozu der ganze Stress? Warum kann ich nicht einmal eher in die Gänge kommen?
Montag, 26. Oktober 2015
In der Superlativfalle
Seid gegrüßt.
Ist es euch schon mal aufgefallen? Im täglichen Sprachgebrauch regieren die Superlative. Einfach nur gut reicht nicht mehr, es muss schon mindestens fantastisch, genial, einmalig oder wundervoll sein. Wann immer man über eine Neuentdeckung liest, ist diese gleich "Das nächste große Ding" und es muss sich gefragt werden, wie wir nur vor dieser Entdeckung gelebt haben. Und wenn es sich um so etwas banales wie Kuchen handelt.
Ist es euch schon mal aufgefallen? Im täglichen Sprachgebrauch regieren die Superlative. Einfach nur gut reicht nicht mehr, es muss schon mindestens fantastisch, genial, einmalig oder wundervoll sein. Wann immer man über eine Neuentdeckung liest, ist diese gleich "Das nächste große Ding" und es muss sich gefragt werden, wie wir nur vor dieser Entdeckung gelebt haben. Und wenn es sich um so etwas banales wie Kuchen handelt.
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