Seid gegrüßt.
Ich finde es sehr spannend, wie sich der Geschmack im Laufe des Lebens ändert. Damit meine ich nicht nur die kulinarischen Vorlieben, obgleich die Veränderungen darin mitunter sehr gravierend sind, sondern auch die modischen Vorlieben und so weiter. Und manchmal frage ich mich, inwiefern diese Geschmacksänderungen nicht einfach von außen übernommen als von innen an uns herangetragen werden.
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Dienstag, 5. Januar 2016
Dienstag, 1. Dezember 2015
Von Extremen und Problemen
Seid gegrüßt.
Möglicherweise erinnert sich der ein oder andere an so manche Mathelektionen aus den unteren Schulklassen, obwohl man sie im täglichen Leben kaum benötigt. Ich gehe mal davon aus, dass das an seltsam dämlichen Namensgebungen oder schlicht der Tatsache liegt, dass man sehr ausgiebig mit diesen völlig uninteressanten Dingen gequält wurde. Etwas, was ich nie vergessen werde, ist die Bildung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen oder des größten gemeinsamen Teilers. Oder Grenzwertberechnungen. Oder die xte Ableitung von Schnubbeldibubb. Ihr wisst schon, Probleme, die der Ottonormalschüler ohne den Mathelehrer nie gehabt hätte.
Möglicherweise erinnert sich der ein oder andere an so manche Mathelektionen aus den unteren Schulklassen, obwohl man sie im täglichen Leben kaum benötigt. Ich gehe mal davon aus, dass das an seltsam dämlichen Namensgebungen oder schlicht der Tatsache liegt, dass man sehr ausgiebig mit diesen völlig uninteressanten Dingen gequält wurde. Etwas, was ich nie vergessen werde, ist die Bildung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen oder des größten gemeinsamen Teilers. Oder Grenzwertberechnungen. Oder die xte Ableitung von Schnubbeldibubb. Ihr wisst schon, Probleme, die der Ottonormalschüler ohne den Mathelehrer nie gehabt hätte.
Sonntag, 22. November 2015
Lass die Sonne in dein Herz...
Seid gegrüßt.
Während sich die Welt der Foodblogger schon genussmäßig auf das kommende Weihnachtsfest einstimmt, hänge ich noch etwas den letzten Sonnenstrahlen hinterher. So richtig in Weihnachtstimmung komme ich noch nicht, obwohl wir im Chor fleißig Weihnachtslieder proben.
Während sich die Welt der Foodblogger schon genussmäßig auf das kommende Weihnachtsfest einstimmt, hänge ich noch etwas den letzten Sonnenstrahlen hinterher. So richtig in Weihnachtstimmung komme ich noch nicht, obwohl wir im Chor fleißig Weihnachtslieder proben.
Donnerstag, 5. November 2015
Der Stein des Anstoßes
Seid gegrüßt.
Viele von euch haben als Kinder Dominosteine doch nicht nur für das Spiel gemäß dem beiliegenden Regelheft verwendet. Seien wir doch ehrlich, viel mehr Spaß machte es, die Dinger hochkant hintereinander zu stellen und sie dann in einer mehr oder weniger kontrollierten (wie viele Geschwister sich wohl darüber zerstritten haben?) Kettenreaktion zum Einsturz zu bringen. Es erforderte ein nicht unwesentliches Maß an Geschick möglichst viele Steine zu gefühlt kilometerlangen Schlangen aufzustellen. Wie lange wurde getüftelt, um möglichst enge Schikanen einzubauen, die die Kette des Einsturzes dennoch nicht aufhalten sollten.
Viele von euch haben als Kinder Dominosteine doch nicht nur für das Spiel gemäß dem beiliegenden Regelheft verwendet. Seien wir doch ehrlich, viel mehr Spaß machte es, die Dinger hochkant hintereinander zu stellen und sie dann in einer mehr oder weniger kontrollierten (wie viele Geschwister sich wohl darüber zerstritten haben?) Kettenreaktion zum Einsturz zu bringen. Es erforderte ein nicht unwesentliches Maß an Geschick möglichst viele Steine zu gefühlt kilometerlangen Schlangen aufzustellen. Wie lange wurde getüftelt, um möglichst enge Schikanen einzubauen, die die Kette des Einsturzes dennoch nicht aufhalten sollten.
Montag, 26. Oktober 2015
In der Superlativfalle
Seid gegrüßt.
Ist es euch schon mal aufgefallen? Im täglichen Sprachgebrauch regieren die Superlative. Einfach nur gut reicht nicht mehr, es muss schon mindestens fantastisch, genial, einmalig oder wundervoll sein. Wann immer man über eine Neuentdeckung liest, ist diese gleich "Das nächste große Ding" und es muss sich gefragt werden, wie wir nur vor dieser Entdeckung gelebt haben. Und wenn es sich um so etwas banales wie Kuchen handelt.
Ist es euch schon mal aufgefallen? Im täglichen Sprachgebrauch regieren die Superlative. Einfach nur gut reicht nicht mehr, es muss schon mindestens fantastisch, genial, einmalig oder wundervoll sein. Wann immer man über eine Neuentdeckung liest, ist diese gleich "Das nächste große Ding" und es muss sich gefragt werden, wie wir nur vor dieser Entdeckung gelebt haben. Und wenn es sich um so etwas banales wie Kuchen handelt.
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Sonntag, 25. Oktober 2015
Angstgegner
Seid gegrüßt.
Ich glaube, ich erzähle hier nichts neues, wenn ich sage, dass es im Leben immer wieder Situationen gibt, die einen in Angst versetzen. Viele Kinder haben ja Angst im Dunkeln oder vor dem Monster unter ihrem Bett. Je größer man wird, desto komplexer werden die Angstgegner.
Ich glaube, ich erzähle hier nichts neues, wenn ich sage, dass es im Leben immer wieder Situationen gibt, die einen in Angst versetzen. Viele Kinder haben ja Angst im Dunkeln oder vor dem Monster unter ihrem Bett. Je größer man wird, desto komplexer werden die Angstgegner.
Dienstag, 20. Oktober 2015
Die schüchternen Mauerblümchen
Seid gegrüßt.
Stille Wasser sind tief, sagt man. Und mindestens ein stilles Wasser, oder auch altmodisch Mauerblümchen genannt, gab es in jeder Kindergruppe oder Schulklasse. Meistens waren das die mit den guten Noten, die dafür im Sportunterricht ganz unsportlich am Kletterseil baumelten und grundsätzlich bei Mannschaftsspielen als letztes gewählt wurden.
Stille Wasser sind tief, sagt man. Und mindestens ein stilles Wasser, oder auch altmodisch Mauerblümchen genannt, gab es in jeder Kindergruppe oder Schulklasse. Meistens waren das die mit den guten Noten, die dafür im Sportunterricht ganz unsportlich am Kletterseil baumelten und grundsätzlich bei Mannschaftsspielen als letztes gewählt wurden.
Sonntag, 18. Oktober 2015
Kategorische Kategorisierung
Seid gegrüßt.
"There are two kinds of people: Those who devide people into two kinds and those who don't." Jeff Potter, Cooking for Geeks
Es gibt zwei Arten von Menschen, solche, die andere in zwei Kategorien teilen und solche, die das nicht tun. Diesen klugen Satz schrieb Jeff Potter in einem meiner Lieblingskochbücher. Und recht hat er. Wir alle sind irgendwie den Kategorien und Schubladen gnadenlos verfallen.
"There are two kinds of people: Those who devide people into two kinds and those who don't." Jeff Potter, Cooking for Geeks
Es gibt zwei Arten von Menschen, solche, die andere in zwei Kategorien teilen und solche, die das nicht tun. Diesen klugen Satz schrieb Jeff Potter in einem meiner Lieblingskochbücher. Und recht hat er. Wir alle sind irgendwie den Kategorien und Schubladen gnadenlos verfallen.
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